
Jede Rasse bringt eine eigene Geschichte mit: längere Stapellängen für strapazierfähige Kette, feiner Crimp für voluminösen Schuss, markante Spitzen für lebendige Filzoberflächen. Vergleiche Griff, Glanz und Elastizität, und erzähle, wie sich dein Lieblingsvlies im nassen Herbst und trockenen Winter verhält.

Frühlingsschur nach dem Auswintern bringt saubere, luftige Vliese; Herbstschur nach Almabtrieb kann dichter sein, aber mehr Vegetabilien tragen. Wir wiegen, messen Stapellänge, prüfen Reißfestigkeit, notieren Mikronbereiche und dokumentieren, wie sorgfältige Schurverletzungen verhindert und Knoten vermieden werden.

Vom groben Zupfen bis zur Feinsortierung nach Farbe und Körperregion entscheidet jedes Bündel über spätere Spinnfreude. Einfache Holzgitter, Leinentücher und beschriftete Säcke bewahren Ordnung. Teile deine Routinen gegen Feuchtigkeit, Motten und Gerüche, und welche Musik dabei die beste Begleiterin ist.
Auf Bergpfaden, an Bushaltestellen oder während der Käse reift: eine Handspindel schenkt bewegliche Minuten. Wir sprechen über Gewichte, Formen, Oben- oder Untenwirtel, Anspinnen aus dem Vlies und Park-and-Draft, inklusive Tipps gegen Windböen und fallende Spindeln heute.
Feinabstimmung von Einzug, Übersetzung und Bremse verwandelt unruhige Fasern in gleichmäßige Stränge. Beobachte die Z-Spule, spüre den Zug im Zeigefinger, dokumentiere Fadenwinkel. Teile Fotos deiner Rad-Setups und welche Öltröpfchen Quietschen zum Schweigen bringen, bei langen Spinnabenden im Winter.
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